Über uns

Kurzvorstellung: Wer sind wir?
https://www.facebook.com/PluraleOekonomikWien

Wir, die Gesellschaft für Plurale Ökonomik Wien, sind eine Gruppe von Studierenden, Lehrenden und sonstigen wirtschaftswissenschaftlich Interessierten. Unsere Gruppe befindet sich dabei im Aufbau, entsprechend nehmen wir zur Zeit Kontakt zu weiteren Interessierten (insbesondere in Wien) auf und arbeiten an einer Institutionalisierung als Verein. Darüber hinaus wollen wir das gesellschaftspolitische Rad nicht neu erfinden, sondern streben enge Kooperation zu inhaltlich nahestehenden Gruppen an und wollen als Schnittstelle zur studentischen/akademischen Szene fungieren (wir sind z.B. Teil des Netzwerks plurale Ökonomik). Weiterhin wollen wir mit konkreten Forderungen Einfluss auf die Ausgestaltung der wirtschaftswissenschaftlichen Lehre nehmen.

Im Zentrum der Gesellschaft stehen eine Auseinandersetzung und Verbreitung des Verständnisses für Pluralismus innerhalb der Wirtschaftswissenschaften. Geleitet sind wir dabei von der Vorstellung, dass nur ein multiperspektivischer Ansatz in der wirtschaftswissenschaftlichen Lehre und Forschung einer Ökonomik des 21.Jahrhunderts gerecht wird. Hierzu haben wir erste Forderungen erarbeitet und ersinnen Umsetzungsmöglichkeiten. Ferner arbeiten wir aktiv an einer intellektuellen und argumentativen Unterfütterung was Pluralismus genau sein kann und sollte. Bei unseren Aktivitäten stehen wir in Kooperation zu anderen Gruppierungen innerhalb und außerhalb Österreichs, die ähnliche Ziele verfolgen wie zum Beispiel der Post-Crash-Society Bewegung in England oder dem Netzwerk plurale Ökonomie in Deutschland.

Erste konkrete Forderungen an der Wirtschaftsuniversität Wien:

1. Reform der Einführungsveranstaltung: Einführung einer pluralen Herangehensweise, die ein gleichberechtigtes Präsentieren unterschiedlicher ökonomischer Ansätze möglich macht

2. Ausweitung des Angebots heterodoxer Inhalte und Ansätze im Bachelor und Master der Wirtschaftsuniversität Wien, um eine erhöhte Pluralität sicherzustellen

3. Einführung der Veranstaltung Wissenschaftstheorie als verpflichtendes Modul  im Bachelor, um das Reflexionsvermögen der Studierenden zu stärken und zu einem verbesserten Verständnis der Annahmen unterschiedlicher Ansätze und Theorieschulen  beizutragen

4. Nachbesetzung/Neubesetzung von Personalstellen am Institut für Heterodoxe Ökonomie des volkswirtschaftlichen Departments um einerseits die unter Punkt 2 geforderten Inhalte besser abdecken zu können und andererseits um eine ausgeglichenere Repräsentation unterschiedlicher volkswirtschaftlicher Theorieansätze zu gewährleisten